Kontakt

Werkzeugmechaniker*in:

Aufgaben

  • Werkstückzeichnungen, Konstruktionszeichnungen, Skizzen oder andere technische Arbeitsunterlagen lesen
  • Bearbeitungsvorgänge und -abläufe festlegen 
  • Einzelteile und Baugruppen herstellen, montieren und bearbeiten
  • Formteile härten, anlassen oder glühen und anschließend schleifen, funkenerodieren
  • Qualitätsprüfungen und -messungen 

Werkzeugmechaniker*innen finden Beschäftigung in Unternehmen nahezu aller industriellen Wirtschaftsbereiche, wie zum Beispiel im Werkzeugbau, Maschinen und Anlagenbau und in der Kunststoffverarbeitung. Sie arbeiten in Werk- bzw. Fabrikhallen, in Werkstätten und ggf. auch bei Kunden vor Ort.

Siehe auch BERUFENET

Voraussetzungen

  • Hauptschulabschluss oder vergleichbarer Abschluss
  • Deutschkenntnisse (Sprachniveau B2)
  • Interesse am Umgang mit Metall
  • Gute räumliche Vorstellungskraft
  • Regelmäßige Teilnahme am Schulunterricht und an der Praxisausbildung
  • Feinmotorik und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Montieren von Baugruppen zu Maschinen)
  • Sorgfalt (z.B. beim Ausrichten und Spannen von Werkstücken)
  • Technisches Verständnis und handwerkliches Geschick (z.B. beim Warten der Maschinen und Produktionsanlagen)
  • Gute körperliche Konstitution (z.B. Heben schwerer Bauteile)
  • Pünktlichkeit und Teamfähigkeit

Lernzeiten und Ausbildungsort

  • Ausbildungsdauer: 28 Monate in Vollzeit (inkl. 6 Monate Praktikum)
  • Arbeitszeiten: Mo.-Do.: 7:00 bis 15:00 Uhr / Fr.: 7:00 bis 14:00 Uhr
  • Ausbildungsort: Deutsche Angestellten-Akademie GmbH im Innovationszentrum Fennel, Buddestraße 11, 32547 Bad Oeynhausen.

Teil dieser Umschulung ist die Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer (IHK). Mit der bestanden Prüfung erwerben Sie Ihren Berufsabschluss zum/zur Werkzeugmechaniker*in.

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Finanzierung und Förderung

Eine Übernahme der Kosten durch die nachstehend aufgeführten Kostenträger ist bei Vorliegen der persönlichen Voraussetzungen möglich:

  • Bundesagentur für Arbeit
  • Jobcenter
  • Berufsgenossenschaften
  • Rentenversicherung
  • Berufsförderungsdienst der Bundeswehr
  • Land NRW

Privatzahler*innen beraten wir gern zu ihren Finanzierungsmöglichkeiten und / oder erstellen auf Wunsch einen individuellen Ratenzahlungsplan.

Ausbildungsinhalte

Die Inhalte Ihrer Ausbildung richten sich nach einem bundeseinheitlich geltenden Ausbildungsrahmenplan

Lernfelder

  • Beurteilung von Werkstoffeigenschaften und deren Veränderungen
  • Auswahl und Handhabung von Werkstoffe nach ihrer Verwendung 
  • Sicherstellen der Betriebsbereitschaft von Werkzeugmaschinen
  • Herstellung von Werkstücke und Bauteile
  • Maschinenprogramme erstellen und verbessern
  • Auswertung von steuerungstechnischen Unterlagen und Steuerungstechnik
  • Programmieren, Programm-Testung und Anpassung der Programmabläufe unter Berücksichtigung der Fertigungstechnik von Maschinen und Anlagen (z.B. numerisch gesteuerte Werkzeugmaschinen)
  • Werkzeuge und Formen warten, in Stand setzen oder umarbeiten

Die theoretischen Kenntnisse vermitteln Ihnen unsere Fachlehrer*innen in klassischer Unterrichtsform. Die Unterrichtsqualität wird durch Lerngruppen von maximal 10 bis 15 Personen gewährleistet. Die Praxis erlernen Sie in den Lehrwerkstätten des Innovationszentrums Fennel. Praxis- und Schulausbildung finden in einem Hause statt und können so optimal aufeinander abgestimmt werden. Ergänzt wird die Ausbildung durch Praktika in Firmen, was die unmittelbare Nähe zum Arbeitsmarkt zusätzlich fördert.

Teil unserer Umschulung ist zudem ein professionelles Bewerbungscoaching. Wir unterstützen Sie frühzeitig in Ihrem Bewerbungsprozess und einer gelungenen Selbstpräsentation bei (potentiellen) Arbeitgebern.

Ihre Vorteile

  • Hochwertiges Ambiente
  • Moderne und dem Industriestandard entsprechende Ausstattung
  • Ein qualifiziertes Lehrer*innen- und Meister*innenteam
  • Eine Garnitur Arbeitskleidung
  • Erfahrung in mehr als 20 Berufen seit mehr als 40 Jahren
  • Zertifizierte Qualität (AZAV)